„Durch ihr ausgezeichnetes Empathievermögen schaffte es Agnieszka sehr schnell, Vertrauen bei unseren Eltern aufzubauen, was gerade bei unserer demenzkranken Mutter sehr wichtig ist.“
Familie M. aus Walterswil
Demenzbetreuung zu Hause in der Schweiz: Ihr Partner für den Pflegealltag
Unser Versprechen
Verändert sich das Gedächtnis, unterstützen Geduld, Orientierung und Kontinuität den Alltag. Wir helfen dabei, einen strukturierten und ruhigen Rahmen durch eine einfühlsame Demenzbetreuung zu Hause zu erhalten.
Eine Demenzerkrankung stellt den Alltag von Betroffenen und Angehörigen in der ganzen Schweiz vor neue Aufgaben. Das vertraute Umfeld dient in dieser Zeit als wichtiger Orientierungspunkt, da Veränderungen oft Unsicherheit auslösen.
Eine erfahrene Betreuungsperson bringt Ruhe in den Tagesablauf und unterstützt bei alltäglichen Verrichtungen. So bleiben vertraute Gewohnheiten erhalten, während Angehörige durch die Demenzbetreuung zu Hause bei der täglichen Sorge entlastet werden.
Kann eine Person mit Demenz sicher zu Hause betreut werden?
In vielen Fällen ja. Die gewohnte Umgebung hilft dabei, Verunsicherung zu reduzieren. Wir empfehlen für diese Aufgabe Betreuungspersonen, die Erfahrung im Umgang mit kognitiven Veränderungen mitbringen.
Wie sieht die Unterstützung bei Demenz aus?
Feste Tagesstrukturen geben Halt. Die Betreuungsperson bindet Seniorinnen und Senioren nach ihren Möglichkeiten in einfache Tätigkeiten wie das Kochen oder die Gartenarbeit ein, um vorhandene Fähigkeiten zu erhalten.
Wie wird mit Unruhe in der Nacht umgegangen?
Die Betreuungsperson ist im Haus anwesend. Zur Unterstützung können unaufdringliche Hilfsmittel wie Matten- oder Türsensoren eingesetzt werden, die bei Bewegung leise Bescheid geben.
Wann stösst die Betreuung zu Hause an ihre Grenzen?
Wenn medizinische Behandlungspflege im Vordergrund steht oder trotz Anwesenheit einer Betreuungsperson eine Selbst- oder Fremdgefährdung nicht mehr ausgeschlossen werden kann, sollte über weitere Betreuungsformen nachgedacht werden.
Was tun, wenn die Eltern eine Betreuung zu Hause ablehnen?
Eigene Kinder werden von alternden Eltern oft weiterhin als „die Kinder“ wahrgenommen. Gut gemeinte Ratschläge werden deshalb schnell als Bevormundung oder drohender Kontrollverlust empfunden und abgewehrt. Eine neutrale, medizinische Autoritätsebene verändert diese Dynamik grundlegend:
Hausarzt oder Spital als neutrale Instanz: Das ärztliche Urteil entlastet die familiäre Beziehung spürbar. Die Angehörigen sind nicht mehr diejenigen, die etwas „aufzwingen“, sondern unterstützen lediglich dabei, eine medizinische Vorgabe umzusetzen.
Akzeptanz von Sachzwängen: Ein Spitalbericht oder eine ärztliche Empfehlung schafft klare Rahmenbedingungen. Für viele Seniorinnen und Senioren ist das die einzige Begründung, die sie ohne Gesichtsverlust annehmen können.
Framing als „Entlastung für die Familie“: Eltern nehmen Unterstützung oft eher an, wenn sie das Gefühl haben, ihren Kindern damit eine Sorge abzunehmen („Mir zuliebe, damit ich mir keine Sorgen mache“), statt sich selbst als hilfebedürftig zu erleben.
Schrittweiser Einstieg statt Maximallösung: Wenn eine Rundumbetreuung sofort auf Widerstand stösst, hilft ein zeitlich befristeter „Testlauf“ (z. B. für 4 Wochen nach einem Spitalaustritt) oder der Beginn mit wenigen Stunden Entlastung pro Woche.
Weitere Themen rund um die Betreuung zu Hause
Jede Pflegesituation bringt eigene Fragen mit sich. Möchten Sie sich über weitere Aspekte wie Kosten, rechtliche Rahmenbedingungen oder den Betreuungsalltag informieren? Entdecken Sie hier unsere anderen Themenbereiche und finden Sie genau die Antworten, die Ihnen weiterhelfen.